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Blutzuckerschwankungen erhöhen das Risiko für eine diabetische Retinopathie

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Eine neue Studie des Forschers Dr. Jingyi Lu von der Jiao-Tong-Universität in Schanghai zeigt, dass starke Blutzuckerschwankungen, unabhängig von HbA1c-Werten, das Retinopathierisiko bei Typ-2-Diabetiker verdoppeln.
HbA1c-Werte, auch Langzeitblutzucker-Werte genannt, spiegeln die Glukosedurchschnittswerte über die vergangenen zwei bis drei Monate wider, geben jedoch keine Auskunft über das Auftreten von Blutzuckerspitzen.

Das Team um Dr. Lu rät daher zu einer kontinuierlichen Glukosemessung über den gesamten Tag, um Glukoseschwankungen aufzuspüren. Mit den Ergebnissen kann dann der Hausarzt seine Therapie zielgerichtet anpassen – je nachdem, ob die Abweichungen während der Nacht, am frühen Morgen oder nach dem Essen auftreten, um so die Zeiträume mit stabilen Blutzuckerwerten zu steigern.

Gut eingestellte und fortlaufend überwachte Blutzuckerwerte sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen der Netzhaut durch einen Augenarzt haben für Typ-2-Diabetiker eine hohe Bedeutung, sie beugen einer diabetisch bedingten Erblindung in Folge einer schweren Retinopathie vor.

Quelle: Springer Medizin | 05.11.2018 | Diabetische Retinopathie | Nachrichten | Kontinuierliche Glukosemessung – Starke Blutzuckerschwankungen – vermehrt Retinopathie – Autor: Thomas Müller