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Augenbeteiligung bei Schilddrüsenerkrankung (Endokrine Orbitopathie)

Augenbeteiligung bei Schilddrüsenerkrankung

Bei einer Überfunktion der Schilddrüse entstehen häufig Entzündungen in den Augenmuskeln und dem Fettgewebe der Augenhöhle. Jede Entzündung führt zur Schwellung des entsprechenden Gewebes. Dadurch wird das Auge nach vorn gedrückt und die Lidspalte erweitert, es entsteht der sogenannte endokrine Orbitopathie.

Bei längerer Erkrankungsdauer werden zusätzlich die Augenmuskeln dauerhaft geschädigt. Die Folge ist ein Schielen mit der Wahrnehmung von Doppelbildern, vor allem beim Blick nach oben – „Der Mond ist plötzlich doppelt zu sehen“. Die beste Therapie ist die chirurgische Entfernung der Schilddrüse.

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